Ratgeber
Sale-and-lease-back erklärt
Bei einem Sale-and-lease-back verkauft ein Unternehmen ein Wirtschaftsgut, das es selbst weiterhin braucht — zum Beispiel den eigenen Fuhrpark, Auflieger oder Lagertechnik — an eine Leasinggesellschaft und least es im selben Zug zurück. Das Unternehmen nutzt die Fahrzeuge oder Maschinen also unverändert weiter, erhält aber sofort den Verkaufserlös als liquide Mittel, statt das Kapital weiter im Anlagevermögen gebunden zu haben.
Das eignet sich vor allem für Unternehmen, die über werthaltiges, bereits abbezahltes Anlagevermögen verfügen, aber kurzfristig Liquidität brauchen — etwa für Wachstum, zur Überbrückung einer angespannten Phase oder als Alternative zu einem klassischen Kredit, wenn die Bonität für eine reine Kreditfinanzierung (noch) nicht ausreicht. Da die Leasingraten laufende Kosten sind, lohnt sich die Rechnung vor allem dann, wenn der kurzfristige Liquiditätsgewinn den Vorteil eines eigentumsfreien Anlagevermögens gegenüber den Gesamtkosten des Leasings über die Laufzeit aufwiegt — das ist immer eine Einzelfallrechnung.
Wir prüfen für Sie, ob und für welche Wirtschaftsgüter sich ein Sale-and-lease-back rechnet, und vermitteln direkt an unsere Finanzierungspartner — inklusive einem realistischen Vergleich zu anderen Finanzierungswegen.
← Alle Beiträge